Studie: Weniger Pflegekräfte als angenommen
Laut einer Studie der Universität Hannover hat Deutschland offenbar noch weniger berufstätige Pflegekräfte als bislang angenommen.
Danach waren 2009 lediglich 1,2 Millionen Menschen in Pflegeberufen beschäftigt statt der vom Statistischen Bundesamt ermittelten 1,5 Millionen. Grund sei die Methode, die der Gesundheitspersonalrechnung des Amtes zugrunde liegt, bei der Daten des Mikrozensus, einer ein-prozentigen Haushaltsstichprobe, hochgerechnet würden. Dieses Vorgehen sei ungenau und führe offenbar zu einer Überschätzung des tatsächlichen Personalbestandes um insgesamt rund 25 Prozent, sagt Studienautor Michael Simon, bei der Zahl der dreijährig ausgebildeten Pflegefachkräfte sogar um beinahe 50 Prozent.
In der Studie hat Simon die Daten amtlicher Statistiken analysiert und kommt danach noch zu einem weiteren Ergebnis: Zwar habe die Zahl der Beschäftigten in den Pflegeberufen zwischen 1999 und 2009 zugelegt, was aber vor allem auf die starke Ausweitung der Teilzeitbeschäftigung zurückzuführen. Hauptgrund hierfür sei wiederum nicht wie vielfach behauptet die freiwillige Reduzierung von Arbeitszeit zugunsten der Familie, sondern die Personalpolitik vieler Krankenhäuser und Pflegeeinrichtungen. Diese schrieben frei werdende Stellen zunehmend nur noch als Teilzeitstellen aus, weil sich so Kosten sparen und das Personal flexibler einsetzen ließe. Ein weiterer Grund sei die gestiegene Arbeitsbelastung in den Kliniken, die immer mehr Pflegekräfte zu einer Reduzierung ihrer Arbeitszeit aus Sorge um die eigene Gesundheit veranlasse.
Quelle: bibliomed
In der Studie hat Simon die Daten amtlicher Statistiken analysiert und kommt danach noch zu einem weiteren Ergebnis: Zwar habe die Zahl der Beschäftigten in den Pflegeberufen zwischen 1999 und 2009 zugelegt, was aber vor allem auf die starke Ausweitung der Teilzeitbeschäftigung zurückzuführen. Hauptgrund hierfür sei wiederum nicht wie vielfach behauptet die freiwillige Reduzierung von Arbeitszeit zugunsten der Familie, sondern die Personalpolitik vieler Krankenhäuser und Pflegeeinrichtungen. Diese schrieben frei werdende Stellen zunehmend nur noch als Teilzeitstellen aus, weil sich so Kosten sparen und das Personal flexibler einsetzen ließe. Ein weiterer Grund sei die gestiegene Arbeitsbelastung in den Kliniken, die immer mehr Pflegekräfte zu einer Reduzierung ihrer Arbeitszeit aus Sorge um die eigene Gesundheit veranlasse.
Quelle: bibliomed
Aktuelle Meldungen
Pharmabranche ist in stabiler Verfassung
Trotz vieler Patentausläufe erwarten Analysten nahezu gleichbleibende Erträge für die Pharmabranche.mehr...
Hevert 2011 doppelt so stark wie der Markt
Sechs Prozent Umsatzwachstum im deutschen Pharmamarkt sind keine Selbstverständlichkeit. Dem Familienunternehmen Hevert ist das 2011 gelungen.mehr...
Vetter Pharma weiter auf Erfolgskurs
Für das Jahr 2012 erwartet Vetter weiteres Wachstum und rechnet mit bis zu 350 neuen Arbeitsplätzen.mehr...
Deutsche Diagnostika-Industrie weiter auf Wachstumskurs
Um rund 2,1 Prozent auf 2,188 Milliarden Euro ist der deutsche Diagnostika-Markt 2011 gewachsen.mehr...
Aufbruch bei ratiopharm
Der israelische Konzern Teva geht in Deutschland in die Offensive und strukturiert sein Geschäft durch.mehr...
Qiagen entwickelt TBC-Test
Das Biotech-Unternehmen Qiagen arbeitet mit dem Max-Planck-Institut für Infektionsbiologie an einem Test, mit dem das Risiko bestimmt wird, dass sich aus einer latenten Tuberkulose eine aktive Erkrankung entwickelt.mehr...
Bayer frohlockt über Biotech-Pipeline
Der Bayer-Konzern erhofft sich in nächster Zeit erhebliche Umsatzzuwächse mit Biopharmazeutika.mehr...
Job-Perspektiven zum Anstoßen
Hochschulabsolventen haben glänzende Jobperspektiven - insbesondere Naturwissenschaftler und Techniker bekommen den roten Teppich ausgerollt.mehr...
Qiagen entwickelt TBC-Test
Das Biotech-Unternehmen Qiagen will zusammen mit dem Max-Planck-Institut für Infektionsbiologie einen molekulardiagnostischen Test entwickeln.mehr...
Chemieindustrie weiter im Aufwind
Rekordwert beim Umsatz, Produktion über Vorkrisenniveau, Forschungsausgaben erhöht, Beschäftigung aufgebaut: 2011 war ein gutes Jahr für die chemische Industrie in Deutschland.mehr...