Qiagen entwickelt TBC-Test
Das Biotech-Unternehmen Qiagen arbeitet mit dem Max-Planck-Institut für Infektionsbiologie an einem Test, mit dem das Risiko bestimmt wird, dass sich aus einer latenten Tuberkulose eine aktive Erkrankung entwickelt.
Der neue Test soll auf Forschungsarbeiten des MPIIB aufbauen: Bei einer TBC-Infektion verändern sich die Transkriptionsprofile der Immunzellen. Auf diese Weise können die latente und die aktive Form der TBC unterschieden werden. Wissenschaftler des MPIIB konnten Biomarker identifizieren, von denen nun die selektiert werden sollen, mit denen sich eine Wahrscheinlichkeit für aktive TBC ableiten lässt. Diese Marker sollen dann in einen molekularen Test überführt werden. Mit der Verfügbarkeit eines ersten Kits rechnet Qiagen nicht vor 2013.
Im vergangenen Jahr hatte Qiagen das Diagnostikunternehmen Cellestis übernommen und vermarktet seitdem QuantiFeron-TB Gold, einen Test zum Nachweis latenter TBC. Bei Patienten mit positivem Ergebnis sollen künftig in Nachkontrollen mit dem neuen Test frühzeitig aktive Erkrankungen entdeckt und die Behandlung eingeleitet werden.
Schätzungen zufolge ist rund ein Drittel der Weltbevölkerung mit dem Mycobacterium tuberculosis infiziert. 5 bis 10 Prozent von ihnen - besonders Immungeschwächte - tragen das Risiko, eine aktive TBC zu entwickeln.
Zusätzlich hat sich Qiagen Rechte an Biomarkern gesichert, die wichtige Ansatzpunkte in der Krebsdiagnostik sein könnten: den ALK-Biomarker (Anaplastic Lymphoma Kinase) bei Lungenkrebs und einen Nachweis für Mutationen der Gene IDH1 und IDH2 bei Hirntumoren, akuter myeloischer Leukämie und anderen Krebserkrankungen.
Quelle: apotheke adhoc
Im vergangenen Jahr hatte Qiagen das Diagnostikunternehmen Cellestis übernommen und vermarktet seitdem QuantiFeron-TB Gold, einen Test zum Nachweis latenter TBC. Bei Patienten mit positivem Ergebnis sollen künftig in Nachkontrollen mit dem neuen Test frühzeitig aktive Erkrankungen entdeckt und die Behandlung eingeleitet werden.
Schätzungen zufolge ist rund ein Drittel der Weltbevölkerung mit dem Mycobacterium tuberculosis infiziert. 5 bis 10 Prozent von ihnen - besonders Immungeschwächte - tragen das Risiko, eine aktive TBC zu entwickeln.
Zusätzlich hat sich Qiagen Rechte an Biomarkern gesichert, die wichtige Ansatzpunkte in der Krebsdiagnostik sein könnten: den ALK-Biomarker (Anaplastic Lymphoma Kinase) bei Lungenkrebs und einen Nachweis für Mutationen der Gene IDH1 und IDH2 bei Hirntumoren, akuter myeloischer Leukämie und anderen Krebserkrankungen.
Quelle: apotheke adhoc
Aktuelle Meldungen
Pharmabranche ist in stabiler Verfassung
Trotz vieler Patentausläufe erwarten Analysten nahezu gleichbleibende Erträge für die Pharmabranche.mehr...
Hevert 2011 doppelt so stark wie der Markt
Sechs Prozent Umsatzwachstum im deutschen Pharmamarkt sind keine Selbstverständlichkeit. Dem Familienunternehmen Hevert ist das 2011 gelungen.mehr...
Vetter Pharma weiter auf Erfolgskurs
Für das Jahr 2012 erwartet Vetter weiteres Wachstum und rechnet mit bis zu 350 neuen Arbeitsplätzen.mehr...
Studie: Weniger Pflegekräfte als angenommen
Laut einer Studie der Universität Hannover hat Deutschland offenbar noch weniger berufstätige Pflegekräfte als bislang angenommen.mehr...
Deutsche Diagnostika-Industrie weiter auf Wachstumskurs
Um rund 2,1 Prozent auf 2,188 Milliarden Euro ist der deutsche Diagnostika-Markt 2011 gewachsen.mehr...
Aufbruch bei ratiopharm
Der israelische Konzern Teva geht in Deutschland in die Offensive und strukturiert sein Geschäft durch.mehr...
Bayer frohlockt über Biotech-Pipeline
Der Bayer-Konzern erhofft sich in nächster Zeit erhebliche Umsatzzuwächse mit Biopharmazeutika.mehr...
Job-Perspektiven zum Anstoßen
Hochschulabsolventen haben glänzende Jobperspektiven - insbesondere Naturwissenschaftler und Techniker bekommen den roten Teppich ausgerollt.mehr...
Qiagen entwickelt TBC-Test
Das Biotech-Unternehmen Qiagen will zusammen mit dem Max-Planck-Institut für Infektionsbiologie einen molekulardiagnostischen Test entwickeln.mehr...
Chemieindustrie weiter im Aufwind
Rekordwert beim Umsatz, Produktion über Vorkrisenniveau, Forschungsausgaben erhöht, Beschäftigung aufgebaut: 2011 war ein gutes Jahr für die chemische Industrie in Deutschland.mehr...