Mikro- und Nanotechnik: Konjunkturelle Trendwende
Unternehmen schauen optimistisch auf das zweite Halbjahr und erwartungsvoll auf das Jahr 2011.
Nach den Krisenjahren 2008 und 2009 zeichnet sich in den Branchen Mikrotechnik, Nanotechnik und Neue Materialien jetzt die konjunkturelle Trendwende ab. Für gut die Hälfte der deutschen Unternehmen lief das Geschäft im ersten Halbjahr 2010 besser als erwartet. Über 100 Unternehmer aus Deutschland äußerten sich in einer Umfrage des IVAM Fachverband für Mikrotechnik zu ihrer aktuellen Stimmungslage.
Nach anderthalb Jahren, die von Umsatzeinbußen, Auftrags- und Produktionsrückgängen überschattet waren, waren die Erwartungen für 2010 Anfang des Jahres noch verhalten. Jetzt äußerten sich nicht wenige Geschäftsführer positiv überrascht darüber, wie gut das Geschäft im ersten Halbjahr gelaufen ist. In einzelnen Fällen wurden Umsatzsteigerungen von bis zu 15 Prozent gemeldet. Manche Mikro- und Nanotechnik-Unternehmen haben beim Umsatz und beim Auftragseingang den Stand vom ersten Halbjahr 2008 wieder erreichen oder sogar übertreffen können.
Der richtige Aufschwung soll dann 2011 kommen: 59 Prozent der Befragten erwarten dann eine Verbesserung ihrer Geschäftslage, nur 7 Prozent fürchten, es könne für sie schlechter laufen als 2010.
Trotz der insgesamt optimistischen Stimmung, wird vereinzelt Zurückhaltung geäußert: Entwicklungen, heißt es, seien schwer vorherzusehen, Überraschungen nicht ausgeschlossen. Als Risiken, die den Aufschwung verzögern könnten, nennen die Unternehmen Liquiditätsengpässe und Unwägbarkeiten bei der Kaufkraft, die den Absatz von Produkten bremsen könnten.
Für das ein oder andere Unternehmen kam die Konjunkturerholung schlicht zu spät, um es vor der Insolvenz zu bewahren. Manch einem hat die Krise aber auch neue Marktchancen eröffnet: So verkauften sich Technologien, die den Kunden Kosten sparen helfen, während der Krise teilweise sogar sehr gut.
Mit der Befragung hat IVAM im Juli 2010 1125 überwiegend kleine und mittlere Unternehmen der Mikrotechnik, Nanotechnik und Neuen Materialien in Deutschland angesprochen. Die Antworten von 115 Geschäftsführern oder Projektleitern wurden für die Auswertung herangezogen.
Quelle: Pro-Physik
Nach anderthalb Jahren, die von Umsatzeinbußen, Auftrags- und Produktionsrückgängen überschattet waren, waren die Erwartungen für 2010 Anfang des Jahres noch verhalten. Jetzt äußerten sich nicht wenige Geschäftsführer positiv überrascht darüber, wie gut das Geschäft im ersten Halbjahr gelaufen ist. In einzelnen Fällen wurden Umsatzsteigerungen von bis zu 15 Prozent gemeldet. Manche Mikro- und Nanotechnik-Unternehmen haben beim Umsatz und beim Auftragseingang den Stand vom ersten Halbjahr 2008 wieder erreichen oder sogar übertreffen können.
Der richtige Aufschwung soll dann 2011 kommen: 59 Prozent der Befragten erwarten dann eine Verbesserung ihrer Geschäftslage, nur 7 Prozent fürchten, es könne für sie schlechter laufen als 2010.
Trotz der insgesamt optimistischen Stimmung, wird vereinzelt Zurückhaltung geäußert: Entwicklungen, heißt es, seien schwer vorherzusehen, Überraschungen nicht ausgeschlossen. Als Risiken, die den Aufschwung verzögern könnten, nennen die Unternehmen Liquiditätsengpässe und Unwägbarkeiten bei der Kaufkraft, die den Absatz von Produkten bremsen könnten.
Für das ein oder andere Unternehmen kam die Konjunkturerholung schlicht zu spät, um es vor der Insolvenz zu bewahren. Manch einem hat die Krise aber auch neue Marktchancen eröffnet: So verkauften sich Technologien, die den Kunden Kosten sparen helfen, während der Krise teilweise sogar sehr gut.
Mit der Befragung hat IVAM im Juli 2010 1125 überwiegend kleine und mittlere Unternehmen der Mikrotechnik, Nanotechnik und Neuen Materialien in Deutschland angesprochen. Die Antworten von 115 Geschäftsführern oder Projektleitern wurden für die Auswertung herangezogen.
Quelle: Pro-Physik
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