Hartmann: Neue Arbeitsplätze am Stammsitz Heidenheim

Der Pflege- und Medizinproduktehersteller will sich am ostwürttembergischen Sitz auf die Fertigung im Kerngeschäft konzentrieren.
Der Pflege- und Medizinproduktehersteller Hartmann will sich an seinem Heimatstandort Heidenheim neu ausrichten. Rund 5 Mio. Euro will das Unternehmen in die Infrastruktur von Gebäuden, Fertigungsstätten, Logistik und Büroflächen investieren.
Die Produktion der Beicherei/Mullverarbeitung und die Gipsbindenfertigung sollen zum Jahreswechsel geschlossen werden, davon betroffene Mitarbeiter sollen alternative Arbeitsplätze im Konzern angeboten werden. Auf mittlere Sicht will die Hartmann AG am Stammsitz 60 bis 120 neue Arbeitsplätze schaffen.
Um wettbewerbsfähig zu bleiben, will sich das Unternehmen auf das zukunftsträchtige Kerngeschäftsbereiche konzentrieren und die entsprechende Teile der Produktion stärken. Die durch die Schließung betroffenen Produkte will der Konzern extern zukaufen. Gestärkt werden soll am Heidenheimer Standort die Fertigung von OP-Sets, modernen Wundauflagen und Salbenkompressen.
Der Stammsitz soll nach Unternehmensangaben zu einem wettbewerbsfähigen, flexiblen Logistikstandort ausgebaut werden. Ausbauen will der Konzern in seiner Zentrale auch IT, Entwicklung, strategisches Marketing, konzernweites Qualitätsmanagement und strategischen Einkauf. Neue Arbeitsplätze will das Unternehmen für die Entwicklung von Systemangeboten der deutschen Hartmann-Gesellschaft schaffen.
"Dieses Konzept ist ein ausdrückliches Bekenntnis zum Standort Heidenheim und seiner Zukunftsfähigkeit", zitiert das Unternehmen seinen Vorstandsvorsitzenden Rinaldo Riguzzi.
Quelle: BIOPRO Baden-Württemberg

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