Forschung im Bereich Biotechnologie wird künftig eng verzahnt
Ein Strategieprozess soll Ansätze in der Biotechnologie gezielt fördern und einen Diskussionsprozess zwischen Wissenschaft, Wirtschaft und Politik anstoßen.
Um Visionen für die nächste Generation biotechnologischer Verfahren zu entwickeln und deren Verwirklichung anzustoßen, hat sich das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) mit Forschungsorganisationen und Hochschulen auf einen gemeinsamen Strategieprozess verständigt. Mit dem Auftaktkongress am 8. Juli 2010 wurde der Strategieprozess Biotechnologie 2020+ in Berlin gestartet.
Die Erforschung biologischer Prozesse und deren Übertragung in technische Produktionsverfahren gewinnen zunehmend an Bedeutung. Das BMBF beabsichtigt, in den nächsten zehn bis fünfzehn Jahren bis zu 200 Millionen Euro für die Entwicklung einer nächsten Generation biotechnologischer Verfahren bereitzustellen. Der Auftaktkongress gab sowohl den Startschuss für die Erarbeitung notwendiger Forschungs- und Entwicklungsschritte als auch den Anstoß zu einer stärkeren Verzahnung von Ingenieurskunst und Biotechnologie.
?Die Helmholtz-Gemeinschaft wird künftig ihre Forschung auf dem Gebiet der Biotechnologie eng mit den Forschungsaktivitäten der anderen deutschen Forschungsorganisationen verzahnen", erklärte Prof. Dr. Jürgen Mlynek, Präsident der Helmholtz-Gemeinschaft, die künftige Strategie auf diesem Gebiet. ?Wir unterstützen die Anstrengung des BMBF, ein Programm für die nächste Generation biotechnologischer Verfahren auf die Beine zu stellen, um durch breit angelegte Grundlagenforschung im Bereich der zellfreien Biotechnologie bis hin zur synthetischen Biologie neue Wege in der Biotechnologie zu eröffnen. Erkenntnisse der Grundlagenforschung können so früher in den Innovationsprozess einfließen und die hierfür erforderlichen Grundlagenerkenntnisse frühzeitig und gezielt gefördert werden." ?Schwindende Rohstoffressourcen, demografischer Wandel und eine gesicherte Energieversorgung gehören weltweit zu den größten Herausforderungen im 21. Jahrhundert", sagt Prof. Achim Bachem, Vizepräsident der Helmholtz-Gemeinschaft für den Bereich Schlüsseltechnologien. ?Die Gesellschaft braucht Lösungen aus der Forschung, die auf neuen Denkansätzen basieren und nur mit modernsten Forschungswerkzeugen erreichbar sind. Deshalb wollen wir gemeinsam mit den besten Partnern in Wissenschaft und Industrie die nächste Generation biotechnologischer Verfahren entwickeln."
Quelle: LaborPraxis
Die Erforschung biologischer Prozesse und deren Übertragung in technische Produktionsverfahren gewinnen zunehmend an Bedeutung. Das BMBF beabsichtigt, in den nächsten zehn bis fünfzehn Jahren bis zu 200 Millionen Euro für die Entwicklung einer nächsten Generation biotechnologischer Verfahren bereitzustellen. Der Auftaktkongress gab sowohl den Startschuss für die Erarbeitung notwendiger Forschungs- und Entwicklungsschritte als auch den Anstoß zu einer stärkeren Verzahnung von Ingenieurskunst und Biotechnologie.
?Die Helmholtz-Gemeinschaft wird künftig ihre Forschung auf dem Gebiet der Biotechnologie eng mit den Forschungsaktivitäten der anderen deutschen Forschungsorganisationen verzahnen", erklärte Prof. Dr. Jürgen Mlynek, Präsident der Helmholtz-Gemeinschaft, die künftige Strategie auf diesem Gebiet. ?Wir unterstützen die Anstrengung des BMBF, ein Programm für die nächste Generation biotechnologischer Verfahren auf die Beine zu stellen, um durch breit angelegte Grundlagenforschung im Bereich der zellfreien Biotechnologie bis hin zur synthetischen Biologie neue Wege in der Biotechnologie zu eröffnen. Erkenntnisse der Grundlagenforschung können so früher in den Innovationsprozess einfließen und die hierfür erforderlichen Grundlagenerkenntnisse frühzeitig und gezielt gefördert werden." ?Schwindende Rohstoffressourcen, demografischer Wandel und eine gesicherte Energieversorgung gehören weltweit zu den größten Herausforderungen im 21. Jahrhundert", sagt Prof. Achim Bachem, Vizepräsident der Helmholtz-Gemeinschaft für den Bereich Schlüsseltechnologien. ?Die Gesellschaft braucht Lösungen aus der Forschung, die auf neuen Denkansätzen basieren und nur mit modernsten Forschungswerkzeugen erreichbar sind. Deshalb wollen wir gemeinsam mit den besten Partnern in Wissenschaft und Industrie die nächste Generation biotechnologischer Verfahren entwickeln."
Quelle: LaborPraxis
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